EZTV 42: Einiges alt, einiges neu
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Zur Feier von 42 Jahren Digital-, Performance- und Videokunst, EZTV, LAs bahnbrechende, von unabhängigen Künstlern getragene und geleitete Organisation, wird eine besondere Veranstaltung mit Filmvorführungen, visueller Kunst und gesprochenem Wort präsentieren, die persönlich und via Zoom stattfindet.
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Der Abend beginnt mit einer Pre-Show, die klassische EZTV-Videos mit dem psychedelischen Philosophen Dr. Timothy Leary (1920-96) und dem Beat-Poeten Allen Ginsburg (1926-97), frühe digitale Animationen von Shelly Lake und Videoprojektionen von Victor Acevedo umfasst, und gibt dann einen Einblick in das breite Spektrum der Künstler, die mit diesem bahnbrechenden alternativen Kunstraum in Los Angeles arbeiten oder gearbeitet haben.
Neben der Würdigung der vergangenen vier Jahrzehnte mit einigen unserer Archive, darunter Kurzvideos des EZTV-Gründers John Dorr (1947-1993) und der langjährigen EZTV-Ko-Direktorin Kate Johnson (1969-2020), werden wir den kürzlich verstorbenen frühen Kurator für digitale Kunst und Mitbegründer der CyberSpace Gallery von EZTV, Patric Prince (1942-2021), ehren.
Die wichtigste Präsentation des Abends ist die Premiere von Kate Crashs “Electronic Afterlife”, einem langen Musikfilm über die Eigentumsverhältnisse und hackbaren Auswirkungen der physischen Konvergenz des Menschen mit der KI und dem Metaversum. Weitere Höhepunkte sind die Vorstellung des Buches What You Left Behind der Künstlerin S. Pearl Sharpe, das bei Writ Large Press erschienen ist, eine Kurzdokumentation über das batteriebetriebene UFO-Kunstauto des Computerwissenschaftlers Chris Germano, eine Lesung und ein Gemälde von Melora Walters in Zusammenarbeit mit Chiwan Chois ’My Name is Wolf“, das ebenfalls bei Writ Large Press erschienen ist, sowie eine Lesung der Essayistin und Filmemacherin Nina Rota und die Premiere einer neuen Videokunstarbeit von Michael J. Masucci.
Die Amtszeit und das Vermächtnis von EZTV zeigen die Macht unabhängiger Künstler, die sich selbst finanzieren, sich selbst verwirklichen und sich selbst antreiben. Sie werden durch ihre Bemühungen gestärkt, sich ihre Visionen vorzustellen und zu verwirklichen und eine künstlerische Gemeinschaft aufzubauen, die sich stets für die weitere Erforschung des eigenen Selbst und das Verständnis und die Wertschätzung des Lebens anderer einsetzt.